Wer ist eigentlich: Andreas Reindl (FPÖ)? – Bürgermeisterwahl Salzburg

Am 26. November 2017 findet in Salzburg die vorgezogene Bürgermeisterwahl statt. Nationalratswahlen, Bundespräsidentenwahlen, Landtagswahlen & Bürgermeisterwahlen. Bürger & Bürgerinnen werden das ganze Jahr über mit Wahlwerbung umgeben, irgendwann verliert man den Überblick. Dafür gibt es SwitchON – jede Woche wird ein neues Porträt eines Kandidaten*in erscheinen um sich ein Bild zu machen. Mit SwitchOn zur Wahl.

 

 

Personendaten

Name: Andreas Reindl
Partei: FPÖ
Geburtsort: Zell am See
Ausbildung: Lehrausbildung zum Koch, wechselte in den Verkaufsaußendienst.

Andreas Reindl arbeitete von 1998 bis 2001, sowie seit 2004 bis zum jetzigen Zeitpunkt als Bezirksgeschäftsführer der FPÖ-Landesgeschäftsstelle Salzburg. Er wählte den Grundwehrdienst und vollzog diesen in der Rainerkaserne.
Von der Bezirksparteileitung wurde er einstimmig als Kandidat beschlossen.

 

 

Forderungen von Andreas Reindl

 

Er fordert das Bettelverbot in der Stadt Salzburg.

“Nur mit der FPÖ und mir als Bürgermeister wird es eine konsequente Sicherheitspolitik in der Stadt Salzburg geben. Wir können und wollen nicht der Sozialamt für ganz Europa sein. Jedes Land hat seinen eigenen Sozialstaat zu finanzieren!“

 

Er fordert eine direkte Demokratie

“Direkte Demokratie steht für mich in der Prioritätenliste ganz oben! Und genau dafür werde ich mich auch als Bürgermeister stark machen.“

 

Er fordert mehr Polizei auf Salzburgs Straßen

 

 

Migration

Andreas Reindl will das “Einschleichen“ von Flüchtlingen in das österreichische Wirtschaftssystem stoppen.

Mögliche Manipulationen?

Die FPÖ Salzburg hatte Ende 2016 eine “Einrichtung einer stadteigenen Sicherheitswache“ gefordert, hierfür wären 2000 Stimmen notwendig.

Wie die „Salzburger Nachrichten“ berichten, sind bei der Überprüfung der Unterstützungserklärungen zur Einleitung eines Bürgerbegehrens 13 Signaturen aufgetaucht, bei denen der dringende Verdacht auf eine Fälschung besteht. Bei einer davon soll es sich zudem um den Namen eines bereits Verstorbenen handeln. Aufgefallen ist das, nachdem die FPÖ  ihren Antrag zurückgezogen hatte.

Besonders eklatant aber sind jene 13 Unterschriften, bei denen ein großer Teil der Behörden-Mitglieder von einer Fälschung ausgeht. So hat etwa eine Person unterzeichnet, die zum Zeitpunkt der angeblichen Signatur bereits tot war. In anderen Fällen soll der Mann für seine Ehefrau mitunterschrieben haben, oder umgekehrt. Auch der Namenszug eines – natürlich nicht wahlberechtigten – 14-jährigen Kindes wurde entdeckt. (Die PRESSE)

 

Reindls Verbindung zur rechtsextremen Identitären Bewegung

 

So wie viele FPÖ-Politiker hat auch Bürgermeisterkandidat Andreas Reindl zu der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuften Identitären Bewegung eine Verbindung.

 

ORF: “Ein Foto von der Mahnwache vergangene Woche vor dem französischen Konsulat in der Imbergstraße in der Salzburger Innenstadt belegt es: FPÖ-Mann Andreas Reindl, Vorsitzender des Kontrollausschusses der Stadt, ist bei einer Handvoll Anhänger der Identitären zu sehen. Auf der einen Seite standen Anhänger der Plattform für Menschenrechte, Vertreter der Jusos oder der Jungen Grünen.“

fit pictures

Reindls Statement: „Es stimmt, dass ich auf diesem Foto oben bin. Ich hab’s nicht besser gewusst, dass es sich um eine Gruppierung handelt, die scheinbar weit rechts steht.“

 

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